DGSP

Gute Gründe sprechen dafür:

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e. V. (DGSP) streitet für eine Psychiatrie, die an den Bedürfnissen psychisch kranker Menschen orientiert ist. Angehörige aller in der Psychiatrie tätigen Berufe und interessierte Laien arbeiten hier zusammen an der Entwicklung einer kommunalen Psychiatrie, die eine bedarfsgerechte psychosoziale Versorgung sicherstellt. Mitglied der DGSP kann jeder werden, der diese Ziele unterstützt und zu ihrer Verwirklichung beitragen möchte.

Die DGSP bietet:

  • Kommunikation: In Regionalgruppen, Landesverbänden und Fachausschüssen besteht die Möglichkeit, sich fachlich auszutauschen und aktiv mitzuarbeiten.
  • Koordination und Kooperation: Mit anderen Fachverbänden findet eine enge Zusammenarbeit auf Landes- und Bundesebene und in den Regionen statt.
  • »Soziale Psychiatrie«: Die Fachzeitschrift der DGSP erscheint vierteljährlich. Mitglieder erhalten sie kostenfrei. 
  • Fachtagungen: Zu aktuellen Fragen aus Theorie und Praxis der psychiatrischen Versorgung führt die DGSP regelmäßig Tagungen durch.
  • Sozialpsychiatrische Zusatzausbildung: Für alle Berufsgruppen, die im psychosozialen Bereich arbeiten, bietet die DGSP eine berufsbegleitende, praxisnahe Fortbildung an.

Das Beitrittsformular für die Mitgliedschaft in der DGSP finden Sie hier. Bitte schicken Sie dieses ausgefüllt per Post, per Fax oder eingescannt im Anhang einer E-Mail an unsere Geschäftsstelle.

Zu den von einigen Mitgliedern genannten Gründe für deren Mitgliedschaft in der DGSP gelangen Sie über einen Link auf dieser Seite.

Der Einladung des Landesverbandes Bremen der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie zu der Veranstaltung "Die Psychiatriereform in Bremen - Konkrete Vorschläge zur Umsetzung" am 19.04.2018 im Bürgerhaus Neue Vahr wurde zahlreich gefolgt.

Das Ziel der Veranstaltung war am Beispiel des Modellkonzepts für eine regionale psychiatrische Behandlung und Betreuung von Menschen mit schweren, akuten und chronischen psychischen Erkrankungen sowie komplexen Hilfebedarf in Bremen der Region West die Möglichkeiten zur konkreten und praktischen Umsetzung der Psychiatriereform bzw. des Bürgerschaftsbeschlusses (siehe Antrag, siehe Plenarprotokoll auf Seite 2549-2554) kritisch zu diskutieren.

Auf die Begrüßung durch die Bremer Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz Prof. Dr. Eva Quante-Brandt folgten folgende sechs Vorträge:

1. Psychiatrie 2.0 - eine Chronik oder Ziehen alle Akteur*innen in die gleiche Richtung?
Wolfgang Rust

2. Budgetfinanzierung als Voraussetzung für die Umsetzung für die Psychiatriereform
Dr. Hans-Georg Güse

3. Steuerung psychiatrischer Versorgung auf dem Weg zur Psychiatriereform
Jörg Utschakowski

4. Psychiatrie in und für Bremen
Prof. Dr. Jens Reimer
Priv.-Doz. Dr. Olaf Kuhnigk

5. Das PTB-System des psychiatrischen Behandlungszentrum Bremen Nord
Dr. Martin Bührig

6. Neue Psychiatrie im Bremer Westen
Klaus Pramann

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es eine FishBowl-Diskussion.

© DGSP Bremen

  • Weitere Themen und Planungen

    Unterstützung der Angehörigen bei der Vertretung ihrer Interessen in Bremen Fortführung des Gesprächs mit den Abgeordneten der Fraktionen der Bürgerschaft Fürsprache- und Beschwerdestelle Psych-KG Psychiatrieaspekte aus dem Aktionsplan zur UN-BRK